Nächste Konzerte
Das Orchester
Solisten
Programm
Werke
Sponsoren
Information
Vorstand
Mitglied werden
Kontakt I
Links I
Mitgliederbereich I
Home I
W.A. Mozart
1756–1791
Haager Sinfonie in B-dur, KV 22
Das Konzert wird eröffnet mit zwei Werken von W. A.
Mozart. Seine Haager Sinfonie verdankt ihren Namen der
Stadt Den Haag, der Residenz der niederländischen
Herrscher. Auf einer Konzertreise traf die Familie Mozart im
September 1765 dort ein. Im Dezember schrieb der damals
neunjährige Wolfgang Amadeus innerhalb weniger Tage
diese kurze und einfach gehaltene Sinfonie, die aber
Kommendes bereits erahnen lässt. Erstmals verwendet
Mozart darin im Finale die Rondoform. Wohl Ende Januar
1766 wurde sie in Amsterdam erstmals aufgeführt.
Andante in C-dur für Flöte und Orchester, KV 315
Ende 1777 / anfangs 1778 machten Mozart und seine
Mutter, mit der er nach Paris reiste, in Mannheim Station.
Hier erhielt er seitens eines reichen holländischen
Dilettanten den Auftrag, mehrere Konzerte für die Flöte zu
komponieren. In einem Brief an seinen Vater spricht er
davon, wie beschwerlich ihm die Arbeit daran falle, und
dass er dieses Instrument nicht leiden könne. Doch wird
dies entkräftet durch die beiden herrlichen Flötenkonzerte,
die er damals – und das Konzert für Flöte und Harfe, das er
wenig später in Paris – schrieb. Das stimmungsvoll-
beschauliche Andante in C-dur KV 315 war ursprünglich
dem Flötenkonzert in G-dur KV 313 als Mittelsatz
zugedacht – als Ersatz für dessen Adagio non troppo, das
dem Auftraggeber vielleicht nicht genehm war.
C.M. von Weber
1786–1826
Concertino für Klarinette und Orchester in Es-Dur
Von Carl Maria von Weber, der persönlich vorwiegend als
virtuoser Pianist und als Operndirektor und -komponist
tätig war, stammen zwei gross angelegte
Klarinettenkonzerte, ausserdem ein Klarinettenquintett.
Geschrieben hat er sie für Heinrich Bärmann, den er anfangs
1811 in Darmstadt kennenlernte, und der ihm zum Freund
wurde. Als erstes aber komponierte er für ihn das gefällige
Concertino in Es-dur, eine Miniatur, bestehend aus
mehreren kurzen, ineinander übergehenden Episoden. Das
Werk erzielte bei der Uraufführung in München einen
durchschlagenden Erfolg: Sogleich beauftragte ihn der
König von Bayern mit der Schaffung der beiden grossen
Klarinettenkonzerte.
Franz Danzi
1763–1826
Concertino für Flöte, Klarinette und Orchester
in B-dur, op. 41
In der Pièce de résistance des Abends, der Sinfonia
concertante in B-dur von Franz Danzi (vom Jahre 1814),
vereinigen sich die beiden Soloinstrumente. Danzi wirkte
zunächst als Cellist in der kurfürstlichen Kapelle in
Mannheim, die er später, nach deren Verlegung nach
München, selber leitete. Mit einer Operntruppe zog er durch
Europa, schließlich wurde er Hofkapellmeister in Stuttgart.
Danzi war mit dem – beträchtlich jüngeren – von Weber
befreundet, er übte Einfluss auf dessen kompositorische
Arbeit aus und verhalf seinen Werken zur Aufführung. Die
Sinfonia concertante als Gattung ist ein Konzert für mehrere
Soloinstrumente und Orchester. Seit den 1770er Jahren war
sie besonders in Paris und in Mannheim beliebt. In diesem
Werk führen die beiden Solostimmen im Wechsel
verschiedene musikalische Gedanken vor, führen oft ein
lebhaftes Gespräch miteinander, die eine begleitet die
andere oder setzt einen andern Gedanken kontrapunktisch
dagegen. In den beiden Ecksätzen hat das Orchester, anders
als in eigentlichen Sinfonien, abgesehen von wenigen Tutti-
Blöcken, eine rein dienende Funktion. Im Mittelsatz dagegen
entwickelt sich, ausgehend von den Hörnern und einer
Pizzicato-Begleitung der Celli, ein kammermusikalisches
Ineinander zwischen den Soloinstrumenten und dem
Orchester.
Sponsoring
W e r k e
Dirigent
Mitglieder
Chronik
Home I